Wiss. Balg-Mächler-Preis

(Auslobung)

Wir machen darauf aufmerksam, dass wir den Balg-Mächler-Preis im Jahr 2020 wegen der Pandemie nicht vergeben werden. Der Wettbewerb wird auf das Jahr 2021 verschoben. Eine neue Auslobung wird es voraussichtlich Anfang 2021 geben. Bitte reichen Sie keine Arbeiten ein! 

Das Thema lautet:

Tendenzen der Stadtentwicklung

Teilnahmebedingungen und Abgabe:

Der Balg-Mächler-Preis ist ein Förderpreis und richtet sich an den wissenschaftlichen Nachwuchs. Teilnahmeberechtigt sind Absolventinnen und Absolventen von Fachhochschulen, Hochschulen und Universitäten aus Berlin und Brandenburg in den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Soziologie, Stadtgeschichte, Geografie, Kommunikation, Wirtschaft und Politologie. Beteiligen können sich Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften.

Eingereicht werden können Masterarbeiten, die in den Jahren 2019 und 2020 fertig gestellt wurden und die in einem abgeschlossenen Verfahren entstanden sind. Die Arbeiten müssen mit einer Hochschullehrerempfehlung versehen sein. Zusammen mit der Arbeit muss ein Abstract von bis zu 2.000 Zeichen eingereicht werden. Es wird darum gebeten, die Arbeit als Kopie in Schriftform sowie digital auf CD-Rom oder USB-Stick einzureichen. Eine Rücksendung der Arbeit und des Datenträgers erfolgt nicht.

Die Teilnehmer sind damit einverstanden, dass die eingereichten Arbeiten oder Teile daraus durch die Ilse Balg Stiftung unter Nennung des Verfassers veröffentlicht werden können. Zu diesem Zweck füllt jeder Teilnehmer das Formular „Verfasserbogen“ aus und reicht es mit der Arbeit ein (ein Bogen je Verfasser/in, bei Bedarf Kopien verwenden).

Entfällt siehe oben: Die Arbeiten nebst Verfasserbogen (siehe unten), Abstract und Hochschullehrerempfehlung sind bis zum 31. Juli 2020 bei der Ilse Balg Stiftung, Flensburger Str. 5, 10557 Berlin einzureichen. Es gilt das Datum des Poststempels.

Ausloberin
Ausloberin des Förderpreises ist die Ilse Balg Stiftung. Die Stiftung erschließt und verwaltet die Nachlässe von Ilse Balg und Martin Mächler und fördert Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der sozialen Stadtentwicklung.

Ilse Balg (1907-1999) arbeitete als Sozialwissenschaftlerin in der Raum- und Landesplanung sowie Stadtforschung u.a. zusammen mit Gerhard Isenberg, Martin Mächler und Werner March. Sie lieferte wertvolle Beiträge zur Raumordnung, Gebietsreform, City-Problematik, Wohnungswirtschaft und zur städtebaulichen Erneuerung. Ilse Balg war Lehrbeauftragte an der Hochschule für bildende Künste Berlin (heute Universität der Künste) und Honorarprofessorin an der Technischen Universität Berlin.

Martin Mächler (1881-1958), gebürtiger Schweizer, wirkte als Stadtplaner, Architekt und Publizist in Berlin. Mächler war u.a. Mitgründer des Berliner City-Ausschusses und Schriftleiter der Deutschen Bauzeitung. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er an der Bauakademie in Berlin (Ost), als Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin und zusammen mit Ilse Balg weiter als engagierter Fachpublizist.

Verfahren und Preise
Eine von der Ausloberin berufene Jury wählt die beste/n Arbeit/en aus. Der Balg-Mächler-Preis besteht aus einer Urkunde und dem Preisgeld. Der Förderpreis ist mit insgesamt 3.000 EUR dotiert. Die Preissumme kann nach einstimmiger Entscheidung der Jury auch geteilt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der/die Preisträger/innen und alle anderen Teilnehmer/innen werden unmittelbar nach Entscheidung der Jury von der Ilse Balg Stiftung benachrichtigt und im November 2020 im Rahmen eines Festaktes in Berlin gewürdigt.

Ansprechpartner
Fragen richten Sie bitte an Prof. Dr. Felix Escher, E-Mail: ilsebalgstiftung@web.de

Den Verfasserbogen können Sie hier herunterladen.

Verfasserbogen