Ausschreibung Balg-Mächler-Preis 2026-27

Auslobung

Die Ilse Balg Stiftung *) lobt zum achten Mal den Balg-Mächler-Preis für junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus. Der Preis steht unter dem Generalthema

„Die resiliente Stadt – Wege zu einer lebenswerten, sozialen und klimagerechten urbanen Zukunft“

Städte stehen heute vor tiefgreifenden Herausforderungen. Klimawandel, demografische Veränderungen, Digitalisierung, Wohnraummangel, gesellschaftliche Polarisierung und neue Mobilitätsanforderungen verändern die Rahmenbedingungen des städtischen Lebens grundlegend.

Gesucht werden wissenschaftliche Arbeiten, die innovative Antworten auf diese Entwicklungen geben und neue Perspektiven für die Stadt von morgen eröffnen. Im Mittelpunkt stehen Konzepte und Strategien, die ökologische Nachhaltigkeit, soziale Teilhabe und wirtschaftliche Tragfähigkeit miteinander verbinden. Mit dem Balg-Mächler-Preis möchte die Ilse Balg Stiftung den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern und zugleich einen Beitrag zur Diskussion über die Zukunft unserer Städte leisten.

Der Balg-Mächler-Preis ist mit insgesamt 3.000 Euro dotiert.

Die Preissumme kann nach Entscheidung der Jury geteilt werden.

Wer kann teilnehmen?

Die Ausschreibung richtet sich an Absolventinnen und Absolventen von Hochschulen und Universitäten in Berlin und Brandenburg aus den Bereichen Architektur, Stadtplanung, Stadtforschung, und ggfs. Soziologie, Geografie, Stadtgeschichte, Kommunikationswissenschaft, Wirtschafts- und Politikwissenschaften. Eingereicht werden können Masterarbeiten in deutscher oder englischer Sprache, die in den Jahren 2026 oder 2027 abgeschlossen wurden und mit einer Empfehlung der betreuenden Hochschullehrerin bzw. des betreuenden Hochschullehrers versehen sind. Beteiligen können sich Einzelpersonen und Arbeitsgemeinschaften.

Zusammen mit der Arbeit muss ein Abstract von bis zu 2.000 Zeichen eingereicht werden. Es wird darum gebeten, die Arbeit als Kopie in Schriftform sowie digital auf USB-Stick einzureichen. Eine Rücksendung der Arbeit und des Datenträgers erfolgt nicht. Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen sind damit einverstanden, dass die eingereichten Arbeiten oder Teile daraus durch die Ilse Balg Stiftung unter Nennung der Namen veröffentlicht werden können. Dies gilt auch für Fotos der Teilnehmenden. Zu diesem Zweck füllt jede beteiligte Person das Formular „Verfasserbogen“ (s.u.) aus und reicht dieses bzw. diese ie mit der Arbeit ein.

Die Arbeiten nebst Verfasserbogen, Abstract und Hochschullehrerempfehlung können ab sofort bei der Ilse Balg Stiftung, Flensburger Str. 5, 10557 Berlin eingereicht werden. Einsendeschluss ist aber erst der 31. Oktober 2027. Es gilt das Datum des Poststempels.

Verfahren und Preise

Eine von der Ausloberin berufene Jury wählt die beste/n Arbeit/en aus. Der Balg-Mächler-Preis besteht aus einer Urkunde und dem Preisgeld. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der/die Preisträger/innen und alle anderen Teilnehmer/innen werden unmittelbar nach Ent-scheidung der Jury von der Ilse Balg Stiftung benachrichtigt und Ende 2027 im Rahmen eines Festaktes in Berlin gewürdigt.

Ansprechpartner: Fragen richten Sie bitte an Prof. Axel Busch über: ilsebalgstiftung@web.de

Berlin, im August 2026

CynthiaSegner
Vorsitzende des Vorstands

Axel Busch
Stellv. Vorsitzender des Vorstands

*) Die Ilse Balg Stiftung erschließt und verwaltet die Nachlässe von Ilse Balg und Martin Mächler und fördert Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der sozialen Stadtentwicklung. Ilse Balg (1907-1999) arbeitete als Sozialwissenschaftlerin in der Raum- und Landesplanung sowie Stadtforschung u.a. zusammen mit Gerhard Isenberg, Martin Mächler und Werner March. Sie lieferte wertvolle Beiträge zur Raumordnung, Gebietsreform, City-Problematik, Wohnungswirtschaft und zur städtebaulichen Erneuerung. Ilse Balg war Lehrbeauftragte an der Hochschule für bildende Künste Berlin (heute Universität der Künste) und Honorarprofessorin an der Technischen Universität Berlin. Martin Mächler (1881-1958), gebürtiger Schweizer, wirkte als Stadtplaner, Architekt und Publizist in Berlin. Mächler war u.a. Mitgründer des Berliner City-Ausschusses und Schriftleiter der Deutschen Bauzeitung. Nach dem 2. Weltkrieg arbeitete er an der Bauakademie in Berlin (Ost) als Honorarprofessor an der Technischen Universität Berlin und zusammen mit Ilse Balg weiter als engagierter Fachpublizist.

Geschäftsstelle: Flensburger Straße 5,  10557 Berlin, Telefon 030-391 02 222  Fax 030–394 80 928

Vorstand: Prof. Axel Busch, Dr. Harald Engler, Cynthia Segner (Vorsitzende), Harro Schrader

E-Mail ilsebalgstiftung@web.de  www.ilsebalg-stiftung.de

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Die Auslobung 2026

Der Verfasserbogen